AdiPosiFit Ärztetag Mittwoch 05.06.2019

Am Mittwoch 05.06.2019 findet von 16.00 bis 17.30 Uhr im

Gruppenraum Erdgeschoss
Benderstr. 76
40625 Düsseldorf

der nächste AdiPosiFit Ärztetag statt.

Folgende Ärzte werden an diesem Tag voraussichtlich erwartet:

Fachrichtung bariatrische Chirurgie
Fachrichtung Diabetologie
Fachrichtung Lymphologie
Fachrichtung Orthopädie
Fachrichtung Physiotherapie

Die Fachärzte berichten über das Thema „Übergewicht und die Folgen für den Körper“ aus ihrem Fachbereich und stehen anschließend für die Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Eingeladen sind die derzeitigen und ehemaligen Teilnehmer der AdiPosiFit– Gruppen sowie die Teilnehmer aus den Nachsorge-Veranstaltungen.

Da die Teilnehmerzahl leider nur begrenzt ist, freuen wir uns auf Ihre Anmeldung an
zentrale[at]adiposifit.de

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der nächste Ärztetag findet am 16. Oktober 2019 statt. Wir werden Sie rechtzeitig darüber informieren.

Hier finden Sie noch einmal alle Daten als Flyer zum Download:
AdiPosiFit_Ärztetag _20190605

10 Dinge, die mein Gehirn auf DICKSEIN programmieren (ein Bericht aus tv14 – Datum unbekannt)

Wer sie kennt, braucht keine Diät mehr!

Was wäre, wenn eine geheimnisvolle Kraft in unserem Kopf bestimmt, wie viel wir essen? Forscher fanden heraus: bestimmte Zusatzstoffe können unser Gehirn tatsächlich auf Hunger programmieren.

Es klingt fast gruselig: In bester Absicht, abzunehmen oder unser Gewicht zu halten, nehmen wir ungeahnt Stoffe zu uns, die uns manipulieren – wie Stolpersteine behindern sie uns auf dem Weg zu unserem Ziel. Für unsere Gesundheit ist es also enorm wichtig, diese Saboteure und ihre beliebtesten „Verstecke“ zu entlarven. Denn wer kommt schon darauf, dass eine Pfanne oder ein Plastikdeckel Stoffe enthält, die uns auf „dick“ programmieren?

Glutamat, Aspartam, Fruktose & Co. – Stoffe mit heimlicher Signalwirkung.

Offenbar gibt es verschiedene Systeme im Gehirn, die alle nur ein Ziel haben: den Menschen zu zwingen, so viele Kalorien wie möglich aufzunehmen, um das Gehirn mit so viel Energie wie möglich zu beliefern. „Hungry Brain Syndrom“, nennt der Neurobiologe Hans Berthoud dieses Phänomen. Hier gilt: je mehr wir essen, desto gieriger wird das Gehirn. Nahrung wirkt sozusagen wie eine Droge. Die Studien ergaben weiterhin, dass Übergewichtige von dieser Sucht stärker betroffen sind und immer höhere Dosen Kalorien benötigen, um befriedrigt zu sein. Ein Teufelskreis.

Wie schütze ich meinen Körper vor Lebensmittel-Attacken?

Der Lübecker Hirnforscher Achim Peters ist dennoch überzeugt: „Mit Kalorien allein lässt sich Übergewicht nicht hinreichend erklären.“ Auch chemische Signale, die in Nahrungsmitteln stecken, spielen eine bisher unterschätzte Rolle. So konnte nachgewiesen werden, dass Geschmacksverstärker, Weichmacher und sogar Pestizide Einfluss auf unser Körpergewicht haben können. Diese Stoffe gelangen ins Gehirn und lösen dort Falschsignale aus, die dazu beitragen, dass das Gehirn immer mehr Kalorien fordert als wir eigentlich benötigen. Logische Folge: der Körper wird auf Dicksein programmiert. Ein Beispiel: der Süßstoff Aspartam. Nehmen wir statt Zucker den künstlichen Süßstoff zu uns, leiten die Geschmacksknospen auf unserer Zunge das Signal „süß“ ans Gehirn weiter. Das jedoch stellt nach zehn Minuten fest: es bekommt keine Glukose, sondern Chemie. Es fordert neue Energie an. „Wenn wir unser Gehirn mehrfach durch Süßstoffe getäuscht haben, reagiert es gereizt und ruft den Energienotstand aus – der führt dann zu Plan B. Und Plan B heißt: mehr essen“, erklärt Prof. Peters.

Kann sich unser Stoffwechselprogramm erholen?

Heißhungerattacken führen nun dazu, dass wir dicker werden und noch mehr Süßstoffe konsumieren, weil wir glauben, damit unser Gewicht in den Griff zu bekommen. Ein Teufelskreis. Der Experte rät deshalb: „Vorsicht mit Süßstoffen! Je kürzer wir ihnen ausgesetzt sind im Leben, desto größer ist die Chance, dass sich unser Stoffwechselprogramm wieder erholt.“ So wie Aspartam können auch andere Aromastoffe und Geschmacksträger unseren Körper dick und krank machen. Dies muss jedoch kein dauerhafter Zustand sein. Achim Peters rät, bewusst auf die Zusatzstoffe der Lebensmittel zu achen: „Wer mehr natürliche Lebensmittel konsumiert, also weniger chemische Botenstoffe isst, setzt sein Gehirn weniger Falschsignalen aus. Dadurch bekommt das Denkorgan die Möglichkeit, den Energiehaushalt besser zu regulieren. Es tritt eine Art Selbstheilung ein.“ Sicher: es kann Monate dauern, bis das Gehirn von den Falschsignalen der chemischen Zusatzstoffe befreit ist. Dann aber ist das Hungergefühl deutlich und dauerhaft reduziert.

1 – Cyclamat (E 952)
wird unter anderem in energiereduzierten bzw. zuckerfreien Getränken, Desserts, Brotaufstrichen, Konfitüren, Marmeladen, Gelees, Obstkonserven und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Der süße Geschmack des künstlichen Zuckers kann eine Insulin-Überproduktion auslösen. Das Hormon bringt unseren Körper dazu, Kalorien zu sammeln – und diese als Fett zu speichern! Das Problem: wir essen heutzutage viel mehr süße, cyclamathaltige Diätprokukte als noch vor wenigen Jahren. Dieser Dauerkonsum kann dazu führen, dass wir eine Abneigung gegen weniger süße Produkte entwickeln. In den USA ist Cyclamat übrigens seit Jahrzehnten verboten.

2 – Tributylzinn
ist in Pestiziden und in Konservierungs- oder Desinfizierungsmitteln für Holz, Textilien und Glasbehälter enthalten. Der Stoff ist für Mikroben und Pilze hochgradig giftig und wird deshalb etwa in Wassersystemen und Brauereien, aber auch bei der Plastikherstellung verwendet. Ist unser Körper Tributylzinn ausgesetzt, steigt die Anzahl der Fettzellen unkontrolliert. Diese produzieren immer mehr Hormone, die dem Gehirn die Botschaft übermitteln: „füttere mich!“ „Wir nennen solche Stoffe ‚Obesogene‘ – Chemikalien, die Fettleibigkeit fördern“, sagt Bruce Blumberg, Biologe und Zellforscher an der University of California.

3 – Antibiotika
werden zur Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet. Sie sollen Bakterien an der Vermehrung hindern bzw. sie abtöten. Dabei sind die „Kampfstoffe“ in den Medikamenten nicht wählerisch – sie töten oft auch Bakterien, die nicht schädlich sind. Das Problem: Forscher haben herausgefunden, dass besonders in der Darmflora ein Gleichgewicht an „guten“ und „schlechten“ Bakterien herrscht. Tötet das Antibiotikum zu viele nützliche Bakterien, kann ihr Platz von ihren schädlichen Gegenstücken eingenommen werden. Das bringt die Hormonregulation durcheinander, die wiederum für Appetit und Sättigung zuständig ist. „Der Einsatz von Antibiotika hat auch aus biologischer Sicht seinen Preis“, sagt daher der Mikrobiologe Martin Blaser.

4 – Teflon
(eigentlich Polytetrafluorethylen) wird häufig als Beschichtung von Pfannen und Töpfen eingesetzt, um ein Anbacken des Essens zu verhindern. Wer mit solchen beschichteten Küchenutensilien kocht, nimmt täglich kleine Mengen Teflon auf. In einer Studie der University of Exeter wurden Blutproben von etwa 3000 Personen genommen und darin die Polytetrafluorethylen-Konzentration gemessen. Ergebnis: Die Teilnhemer mt den höchsten Konzentrationen dieser Chemikalie litten doppelt so oft an einer Unterfunktion der Schilddrüse wie der Rest. Und das kann Folgen haben: so kann diese Unterfunktion zu verlangsamtem Herzschlag, Verlust der Libido, Depressionen sowie zu einem verlangsamten Stoffwechsel und damit zu Übergewicht führen.

5 – Fruchtzucker (Fruktose)
findet man u.a. in Obst, aber auch als Süßungsmittel in Diätprodukten. Das Gehirn hat eine „Kontrollstelle“ im Körper, die bestimmt, was mit dem aufgenommenen Zucker geschieht. Traubenzucker (Glukose) z.B. wird zur Energiegewinnung eingesetzt oder in Fettsäuren verwandelt. Fruktose dagen kann das Gehirn und seine Kontrollstellen austricksen. Es wandelt sich schnell in Fett um und treibt die Harnsäurekonzentration nach oben. Folge: Insulinresistenz und somit mangelhafte Verwertung von Zucker und anderen Nährstoffen.

6 – Bisphenol A
wird in Beschichtungen von Plastikbehältern, Getränke- und Konservendosen verwendet. Der Stoff unterdrückt das Hormon Adiponectin, das den Körper „instinktiv“ vor Gefahren wie Bluthochdruck, schlechten Cholesterinwerten, Diabetes und eben auch vor Übergewicht schützt. Das Gehirn – und damit der gesamte Körper – ist verwirrt. Durch die Unterdrückung der für die Gewichtskontrolle wichtigen Hormone können wir nicht mehr entscheiden, welche Nahrung gesund für uns ist und welche nicht.

7 – Phthalate
finden sich u.a. in Weichmachern für Kunststoffverpackungen, in Folien, Tüten und Deckeln, Phthalate sind nicht fest mit dem Plastik verbunden. Der Stoff kann sich z.B. von einem Plastikdeckel lösen und so direkt in den Körper gelangen. Viele der Kunststoffverbindungen ähneln chemisch gesehen den körpereigenen Hormonen, die Hungergefühle auslösen. Das Gehirn wird verwirrt, wenn diese Plastikstoffe den Hormonhaushalt verändern. Die Sättigungshormone werden „ausgeschaltet“, der Mensch bekommt Hunger.

8 – Glutamat
ist in fast allem enthalten was haltbar und salzig ist: Soßen, Wurst, Chips. Wirkung: Glutamat gilt als die Allzweckwaffe unter den Geschmacksverstärkern. Dabei schmeckt es eher salzig-süß, verändert also den Geschmack von Speisen, statt ihn zu verstärken. Studien belegen, dass Glutamat das Sättigungszentrum im Gehirn beeinflusst, indem es die Konzentration des „Schlankheitshormons“ Leptin verringert. Daraufhin sendet das Gehirn den Befehl: Iss etwas! Folge: Egal, wie viele Chips wir gegessen haben, wir greifen zur nächsten Kalorienbombe.

9 – Guanylsäure
wird u.a. in Pommes frites, Soßen und Fertiggerichten verwendet. Der Geschmacksverstärker Guanylsäure entfaltet seine volle Wirkung in stark salzhaltigen Lebensmitteln. Das Problem: „Salz macht süchtig“, erklärt Wolfgang Liedtke von der Duke University in North California. Tatsächlich löst Salz im Körper ein Bedürfnis ganz ähnlich dem bei einer Drogensucht, etwa nach Opiaten und Kokain, aus. Denn je mehr Salz wir essen, desto mehr Salz fordert das Gehirn. Da Fertignahrungsmittel sehr viel Salz enthalten, damit die Guanylsäure wirkt, werden wir schnell süchtig nach Pizza, Pommes etc.

10 – Aspartam
ist u.a. in Diät-Softdrinks und Kaugummi enthalten und 200-mal so süß wie Zucker bei etwa gleicher Kalorienzahl. Der synthetische Süßstoff wird daher in viel geringeren Mengen als der natürliche Zucker verwendet und hat deshalb praktisch keine Kalorien. Er regt jedoch den Appetit an. Aber anders als natürlicher Zucker bietet er dem Körper nichts, was das Hungergefühl während des Konsums wieder drosselt. Das Gehirn denkt, dem Körper mangele es an Nährstoffen, da ja der Zucker fehlt – und befiehlt uns, mehr zu essen. So kommen die Kalorien, die durch die Diät-Cola eingespart wurden, auf anderen Wegen in den Körper.

Start neuer AdiPosiFit-Gruppen

Start neuer AdiPosiFit-Gruppen

Wir freuen uns, den Start je einer Düsseldorfer und Essener AdiPosiFit-Gruppe bekannt geben zu können. Anfang Februar geht eine weitere Düsseldorer Gruppe an den Start.

Informationen zu Teilnahmemöglichkeiten an weiteren Gruppen finden Sie auf unserer Seite Termine. Die Standorte unserer Gruppen samt einem Link zu Google-Maps können Sie der Seite Standorte entnehmen.

Sie möchten auch an einer AdiPosiFit-Gruppe teilnehmen?

Auf der Seite Formulare können Sie die Anmeldeunterlagen herunterladen. Die Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung und Laborwerte lassen Sie bitte von Ihrem Arzt ausfüllen, die übrigen Unterlagen füllen Sie bitte selbst aus. Anschließend schicken Sie die gesamten Unterlagen mit der Info, an welcher Gruppe Sie bevorzugt teilnehmen möchten bitte an:

AdiPosiFit
z.H. Petra Carstens
Benderstr. 76
40625 Düsseldorf

Aus Ihren Unterlagen wird der Antrag auf Kostenübernahme gefertigt und an Ihre Krankenkasse weitergeleitet. Nach ca. 3 Wochen erhalten Sie den Bescheid, von dem Sie bitte eine/einen Kopie/Scan an uns weiterleiten – gerne per eMail an info[@]AdiPosiFit.de.

Sobald die benötigte Teilnehmerzahl erreicht ist und die Termine für Kennenlernen und Gruppenstart feststehen, werden alle Teilnehmer umgehend schriftlich informiert und eingeladen. Wie lange dies im Einzelnen dauert unterliegt nicht unserem Einfluss, sondern hängt einzig von der verbindlichen Anmeldung der Teilnehmer ab.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Projekt Machen – Woche 37 – Ernährung

Wochenaufgabe

Atmen Sie beim Essen durch. Schmeckt es Ihnen? Essen Sie, was Ihnen schmeckt und fokussieren Sie sich auf die Portionsgröße.
Versuchen Sie diese Woche nach jedem Biss eine Pause von 5 Sekunden einzulegen.
Sie werden vielleicht schneller satt werden.


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